Mitgliedermail 2020

Jänner 2020
Februar 2020
April 2020
Mai 2020
Juni 2020-1
Juni 2020
September 2020
Oktober 2020
Dezember 2020

Jänner 2020

Liebe Freunde und Freundinnen der
Roten Spuren – Verein zur Förderung der ArbeiterInnengeschichte!

Die Kraft der Frauen in der ArbeiterInnenbewegung

„Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündeleien und Weiblichkeitswahn.“

Johanna Dohnal 

Anläßlich des Internationalen Frauentages veranstaltet unser Verein einen Rundgang am Wiener Zentralfriedhof. Wir erinnern an  bekannte und weniger bekannte Frauen, welche Errungenschaften durch sie erreicht wurden und auch, welche Lebensumstände die Frauen bewogen haben, für die Rechte der Frauen einzutreten.

Datum: Samstag den 7. März 2020 – Beginn: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Wiener Zentralfriedhof – Tor 3 beim Eingang.
Anreise: Mit der U3 bis zur Endstation Simmering. Weiter mit der Straßenbahnlinie 11 oder 71 zu Tor 3 – Zentralfriedhof.
Dauer: Der Rundgang wird ca. 2,5 Stunden dauern und endet am Tor 2
Anmeldung per E-Mail mit Namen an rote.spuren@chello.at

An der Entwicklung des Rundgangs haben im Verein mitgewirkt: Brigitte Drizhal, Alfred Ackerbauer, Christian Aigner, Pia Lichtblau, Lukas Neissl und Werner Drizhal.

Bitte verteilt das mitgesendete pdf-Dokument in eurem Bekanntenkreis.  Anmeldungen bitte unbedingt an die E-Mail-Adresse – rote.spuren@chello.at – senden.

Wir freuen uns über Anmeldungen.
Mit besten Grüßen!

Brigitte & Werner Drizhal     Lukas Neißl
Vereinsvorsitzende                Schriftführer
Rote Spuren
e-mail: rote.spuren@chello.at
www.rotespuren.at

P.S.:
Anläßlich des Gedenktages zur Befreiung von Auschwitz findet ihr im Blog zwei Artikeln dazu

Zum Todestag von Margarethe – Schütte – Lihotzky gab es in der Presse einige Zusammenfassungen zum Leben der Widerstandskämpferin und Architektin

Der Blick über die Grenzen unter dem Motto “Wenn man aus der Geschichte lernen will – muss man sie kennen”

Februar 2020

Liebe Vereinsmitglieder!

Anläßlich zum Internationalen Frauentag am 8. März 2020 haben wir für interessierte Vereinsmitglieder Kinokarten für den Film

Die DohnalSpecial Screening zum Weltfrauentag
Nach dem Film führt Journalistin Anneliese Rohrer ein Gespräch mit Regisseurin Sabine Derflinger

Sonntag, den 8. März 2020 um 17:00Gartenbaukino, Parkring 12, 1010 WienTreffpunkt für Vereinsmitglieder um 16:40 vor dem KinoeingangAnmeldung für eine Kinokarte: rote.spuren@chello.at

besorgt. Mehr Informationen zum Film auf unserem Blog.
Die Karten vergeben wir nach der Reihe der Anmeldungen. Alle Mitglieder bekommen nach der Anmeldung zur Kinokarte weitere organisatorische Informationen.

Bis bald mit freundlichen Grüßen!
Lukas Neissl – Schriftführer
Werner Drizhal – Vorsitzender

P.S.: Was tut sich sonst noch im Verein

April 2020

Liebes Mitglied!

Wir hoffen dir geht es gut und du bist gesund. Die derzeitige Situation rund um das Coronavirus wirbelt auch unsere Pläne und Vorhaben durcheinander. Einige unsere Aktivitäten werden wir in den Spätsommer oder Herbst verschieben. Da unsere Spaziergänge im Freien stattfinden, hoffen wir in kleineren Gruppen es nachholen zu können.

Da diese Ausnahmesituation auch die Feierlichkeiten für den Ersten Mai beeinträchtigen, haben wir im Verein unterschiedliche Informationen zu diesem “Festtag der Arbeit” zusammengestellt. Vor 130 Jahren haben unsere VorkämpferInnen bei einem ArbeiterInnenkongress in Paris entschieden, dass es ein starkes Zeichen der ArbeiterInnenbewegung braucht. Die Durchsetzung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts für ALLE wurde von den Monarchen, Herrschern und Fabriksbesitzern mit allen Mitteln verhindert. Polizeispitzel, Denunziationen, Verbote von Vereinen und Zeitungen der ArbeiterInnenbewegung standen auf der Tagesordnung. GewerkschafterInnen und SozialdemokratInnen, die eine Begrenzung der Arbeitszeit (8-Stunden-Tag) zur Linderung des sozialen und gesundheitlichen Leids der arbeitenden Menschen forderten, wurden verfolgt, mit dem Leben bedroht und oftmals durch Kerkerstrafen weggesperrt.

Wir versuchten die Ereignisse vor 130 Jahren auf unserem Blog darzustellen und haben dazu einige Artikel verfasst:

Eine zwölfköpfige Delegation der damaligen österreichischen Gewerkschaften und der Sozialdemokratie beteiligte sich an den Beratungen in Paris. Was machten sie dort und was waren ihre Ziele?

Die Arbeiterzeitung berichtete in den Tagen vor dem 1. Mai 1890 von den Ergebnissen in Paris, vor allem über die Schaffung einer wirksamen Arbeiterschutz-Gesetzgebung.

Victor Adler, Arzt, Journalist und Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei wurde von einem berüchtigten Ausnahmegericht 1889 wegen Streikberichte über den Wiener Tramwaystreik und eines Streiks in Steyr, wo er das Vorgehen der Polizei und des Miltärs kritisierte, zu vier Monaten Arrest und Nahrungsentzug verurteilt.

Der 1. Mai und damit verbundene soziale Umbrüche haben auch die Kunst- und Kulturschaffenden inspiriert. Wir haben dazu drei Beispiele herausgesucht.

Die Symphonie “zum ersten Mai” von Dimitri Schostakowitsch ist 1929 entstanden.

Andreas Scheu, Mitglied des Gumpendorfer Arbeiterbildungsvereins und späterer Herausgeber des Wochenblattes “Volkswille”, verfasste zum 1. Mai 1890 ein Mailied.

Zwei Lieder zur jüngeren Geschichte des 1. Mai und zur Gewerkschaftsbewegung. Ein Lied zum Andenken an das leidbringende Massaker in Istanbul am 1. Mai 1976 und ein Lied anlässlich des Streiks bei Eurokai am Hamburger Hafen von 1996.

Herzlichen Dank an Heinz Strobel, Dieter Preinerstorfer und Axel Magnus, die uns mit Tipps und Anregungen zu den Artikeln versorgten. Wir wünschen dir einen schönen Ersten Mai und verbleiben

mit freundlichen Grüßen!
Brigitte, Lukas, Christian, Sissi, Kathrin, Alfred, Werner
Vorstand des Vereins “Rote Spuren”

Mai 2020

Liebes Vereinsmitglied!

Wir hoffen dir geht es gut und du bist gesund. Jetzt wo die Infektionszahlen zurückgehen, haben wir gemeinsam mit der VHS Brigittenau entschieden unsere Stadtspaziergänge “im Freien” durchzuführen. Unser erstes Angebot an dich ist der

Stadtspaziergang BrigittenauDie Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen

Bei diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Suche nach den Lebensumständen, die unsere Vorfahren in der Brigittenau geprägt haben. Wir erforschen gemeinsam die Geschichte unserer Großväter und Großmütter und deren Vorfahren. In welchen Betrieben haben sie gearbeitet? Woher kamen sie? Wohin mussten sie fliehen vor dem Austrofaschismus und den Nazis? Wer wurde verfolgt und in die Todeslager abtransportiert? Wer hat hier in der Brigittenau Widerstand geleistet und die Demokratie verteidigt? Wer opferte sein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Informationen und Anmeldung zum Spaziergang

  • Datum: Samstag, den 20. Juni 2020 – Beginn: 14:00 Uhr
  • Treffpunkt: VHS Brigittenau, Raffaelgasse 11-13 , 1200 Wien
  • Max. TN-Innenanzahl: 10 Personen, um die Abstandsregeln gut einhalten zu können
  • Weiter Infos: Falls sie eine Jahres- oder eine Zeitkarte der Wiener Linien haben – bitte mitnehmen
  • Dauer: Der Spaziergang wird ca. 3 Stunden dauern und endet beim Lorenz-Böhler-Krankenhaus 
  • Kosten: übernimmt der Verein, die Broschüre druckt die VHS
  • Anmeldung: bitte per Mail an rote.spuren@chello.at

Wegen der geringeren TeilnehmerInnengruppe bieten wir einen 2. Termin an.

  • Termin 2: Samstag, den 4. Juli 2020 um 14:00 Uhr
    Für diesen Termin gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie oben. Die Anmeldung ist bereits möglich. Bitte im Mail den Termin 4. Juli 2020 extra vermerken. Wir werden den Termin allerdings nochmals an die Mitglieder aussenden.

Ihr könnt gerne im Bekanntenkreis für diesen Termin werben und die Miznahme von Familienmitglieder ist jederzeit möglich. Wir bitten euch dies uns per Mail mitzuteilen. Den Namen der angemeldeten Personen geben wir an die VHS weiter, weil dort die Gesamtkoordiantion zusammenläuft. Dem mail hängen wir ein Infoblatt an, wo du die die wesentlichen Infos zusammengefasst sind. Weitere Informationen findest auf unserem Blog

Wir freuen uns auf deine Anmeldung und würden dich bei uns begrüßen. An der Gestaltung dieser Ausstellung haben die Vereinsmitglieder Brigitte Drizhal, Elisabeth Luif, Peter Drizhal und Werner Drizhal mitgearbeitet. Herzlichen Dank an Elfi und Heinz Strobel, die uns ihren Bezirk zeigten und Kathrin Niedermoser für die Koordination zur VHS. Im Namen dieser AktivistInnen

mit freundlichen Grüßen
Lukas Neissl – Schriftführer
Werner Drizhal – Vorsitzender

Juni 2020-1

Liebe Mitglieder!

Wie angekündigt veranstalten wir gemeinsam mit der VHS – Brigittenau einen zweiten Termin

120 – Jahre Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher VeränderungenDatum: Samstag, den 4. Juli 2020 – Beginn um 14:00 Uhr

Mit den Spaziergängen sammeln wir Erfahrungen von über 120 Jahren Geschichte Brigittenau, um unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen. Denn wer die Geschichte der Menschen kennt – kann bei der Gestaltung der Zukunft für die Menschen mitwirken.

  • Max. TN-Innenanzahl: 10 Personen, um die Abstandsregeln gut einhalten zu können
  • Weiter Infos: Falls sie eine Jahres- oder eine Zeitkarte der Wiener Linien haben – bitte mitnehmen
  • Dauer: Der Spaziergang wird ca. 3 Stunden dauern und endet beim Lorenz-Böhler-Krankenhaus
  • Kosten: übernimmt der Verein, die Broschüre druckt die VHS
  • Anmeldung: bitte per Mail an rote.spuren@chello.at

Weitere Informationen auf unserem Blog “rotespuren.at

Wir freuen uns auf deine Anmeldung und würden dich gerne beim Rundgang begrüßen.
Zwei weitere Themen haben wir auf unserem Blog zur Geschichte in Wien recherchiert.

  1. Holocaustopfer – Ryfka und Toska Feuchtbaum aus Simmering – vom Aspangbahnhof wurden sie im Frühjahr 1942 nach Izbica depotiert, wo sie getötet wurden.

  2. ZwangsarbeiterInnenlager Lobau – hier wurden ungarische JüdInnen für Zwangsarbeit gezwungen und junge polnische Frauen als Sexsklavinnen mißbraucht.

Gerade in einer Zeit wo Fremdenhass, gesellschaftliche Ausgrenzung von bestimmten Bevölkerungsgruppen wieder aufkeimen, ist es wichtiger denn je, aus den geschichtlichen Erfahrungen zu lernen. Wenn es deinerseits Vorschläge gibt bestimmte Themen im Verein zu bearbeiten oder du Unterstützung an Erforschung deiner Familiengeschichte hast – lass es und wissen.

Viel Gesundheit und mit freundlichen Grüßen!
Lukas Neissl – Schriftführer
Werner Drizhal – Vereinsvorsitzender

Juni 2020

Liebe Mitglieder!

Jetzt vor dem Sommer nimmt unsere Vereinstätigkeit nochmal richtig Fahrt auf. Ein weiterer neuer Spaziergang wartet auf euch.

Widerstand und Revolution
Ein Stadtspaziergang vom Heldenplatz bis zum Sigmund-Freud-Park

Demokratie, wie wir sie heute kennen, musste über Jahrhunderte erkämpft, erstritten und mit viel Einsatz von Menschen und der ArbeiterInnbewegung errichtet werden.

  • Wer waren die BaumeisterInnen unserer heutigen Freiheit?
  • Wer wurde für Kritik, Widerstand und politische Aufklärung gefoltert, eingesperrt und getötet?

Den Feudalherren und Kapitalisten ist es nie um ein gutes Leben für die BürgerInnen und ArbeitnehmerInnen gegangen, sondern nur um die Absicherung ihres Reichtums, ihrer Macht und ihres Einflusses. Bei diesem Spaziergang tauchen wir ein in Revolutionen und Widerstand für ein freies Österreich und eine freie Welt.

Informationen und Anmeldung zum Spaziergang

  • Datum: Freitag, den 10. Juli 2020 – Beginn: 17:00 Uhr
  • Treffpunkt: Heldenplatz, Eingang Nationalbibliothek
  • Max. TN-Innenanzahl: 15 Personen, um die Abstandsregeln gut einhalten zu können
  • Dauer: Der Spaziergang wird ca.2,5 Stunden dauern und endet beim Park gegenüber der Votivkirche
  • Kosten: übernimmt der Verein. Jede/r TeilnehmerIn bekommt eine Broschüre
  • Anmeldung: bitte per Mail an rote.spuren@chello.at

Stationen von Widerstand und Revolution am Rundgang

  • Der Heldenplatz vom ersten Streik der Schuhmacher im 18. Jhdt bis Friday for Future
  • Deserteurdenkmal
  • Erster Wiener Demokratische Frauenverein
  • Otto Glöckel als Vertreter einer Schulreform
  • Grete Rehor die „schwarze Kommunistin“
  • Justizpalastbrand und die Schreckenstage im Juli 1927
  • Republiksdenkmal
  • Parlament – 100 Jahre Frauenwahlrecht
  • Rathausplatz – von den Hungerrevolten bis zum 1. Mai
  • Februar 1934
  • Universität Wien – die Kämpfe um Beteiligung
  • Refugees-Protest-Camp

Wir freuen uns auf deine Anmeldung. Wir haben noch eine große Bitte an DICH – bitte sende diese Info in DEINEM Bekanntenkreis weiter. – Danke Du kannst auch den Link vom Blogartikel zur Ausschreibung weitersenden.

Auf unserem Blog rotespuren.at gibt es zwei neue Artikel, die dich vielleicht interessieren:

  1.  Jede Arbeiterin muss sich als Mensch fühlen 
  2. Leopold Winarsky 

Eine schöne Woche und mit freundlichen Grüßen!
Lukas Neißl – Schriftführer
Werner Drizhal – Vereinsvorsitzender

September 2020

Liebe Mitglieder!

Wir hoffen ihr konntet den Sommer erholsam und gesund verbringen. Die Tage werden merklich kürzer und Wahlen stehen vor der Tür. Unsere Demokratie und unsere Gesellschaft, die auf den Menschenrechten aufgebaut ist, an der wird gezerrt und gezogen. Zeit für neuerliche Aktivitäten im Verein.

Stadtspaziergang Brigittenau – Teil 2
Samstag, den 3. Oktober 2020, 14:00 bis 17:00, Treffpunkt: Raffaelgasse 11-13, 1200 Wien
Anmeldung: bitte per Mail an rote.spuren@chello.at
 Eine Kooperation mit der VHS-Brigittenau – Mehr Informationen im Link des Titels

Widerstand und Revolution
Ein Stadtspaziergang vom Heldenplatz bis zum Sigmund-Freud-Park
Samstag, den 10. Oktober 2020 – Beginn: 14:00 Uhr, Treffpunkt: Heldenplatz, Eingang Nationalbibliothek
Anmeldung: bitte per Mail an rote.spuren@chello.at
Mehr Informationen im Link des Titels

ArbeiterInnengeschichte am Zentralfriedhof
Wir nutzen den „Gedächtnisraum“ Zentralfriedhof, um aus den geschichtlichen Brennpunkten unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen.
Donnerstag, den 22. Oktober 2020 – Beginn: 15:30 Uhr, Treffpunkt: Zentralfriedhof, Eingang: 3. Tor
Anmeldung: bitte per Mail an rote.spuren@chello.at
Eine Kooperation mitdem VÖGB – Mehr Informationen im Link des Titels

Am Blog – Rote Spuren wurden Artikel zu den Rundgängen veröffentlichtUniversität Wien und Widerstand
Elisabeth Luif wirft einen kritischen Blick auf die Geschehnisse in der UNI-Wien.

Das Obdachlosenasyl in der Meldemannstrasse
Peter Drizhal hat für den Rundgang 120 Jahre Brigittenau sich mit der Geschichte des Obdachlosenasyl in der Meldemannstrasse auseinandergesetzt.

Das Chaos um die Demokratie am Heldenplatz
Beim Rundgang Revolution und Widerstand taucht Lukas Neissl in die Anfänge organisierten Widerstands von ArbeiterInnen zur Verbesserung ihres Lebens ein. Wir freuen uns auf die Teilnahme bei den Rundgängen. Wir haben auch eine Bitte an euch – bitte sendet diese Mitgliederinfo an Bekannte und KollegInnen weiter.

Bis bald mit freundlichen Grüßen
Alfred – Brigitte – Lukas – Katharina – Elisabeth – Christian – Werner
Vorstandsmitglieder des Vereins

Oktober 2020

Wertes Mitglied!

“Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.”
George Santayana
US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller

In diesem Sinn nutzten wir den Sommer für unsere Stadtrundgänge

  • 120 Jahre Brigittenau
  • Widerstand und Revolution
  • ArbeiterInnengeschichte am Zentralfriedhof

Erstmals haben wir dazu Broschüren entwickelt. An der Erarbeitung der Unterlagen haben einige Vereinsmitglieder migewirkt. Herzlichen Dank dafür. Dir als Vereinsmitglied stellen wir diese Broschüre gerne als Download zur Verfügung. Ein kurzes Antwortmail an uns genügt.

Auf unserem Blog haben wir uns mit dem Schwerpunkt “Zwangsarbeit” beschäftigt. Dazu haben wir eine Auswahl an Artikeln für dich.

Ende Oktober vor 172 Jahren wurden  ArbeiterInnen in Wien bei ihrem ersten Versuch nach Selbstbestimmung, gerechteren Löhnen und demokratischen Strukturen von den Habsburgern und ihren Helfern Windisch-Grätz, Schwarzenberg und Jelacic brutal nieder geschossen. In einigen Artikeln blicken wir auf die AkteurInnen dieser revolutionären Bewegung.

Unsere geplanten Studienreisen im Herbst zur neuen Ausstellung im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim und in das Geschichtehaus nach Mattersburg verschieben wir aus Pandemiegründen. Wir ersuchen um Verständnis dafür.

Mit besten Grüßen
Christian, Brigitte, Alfred, Kathrin, Lukas, Sissi, Werner
Vorstandsmitglieder des Vereins “Rote Spuren”

Dezember 2020

Liebes Mitglied!

Am Beginn des letzten Monats für viele der Advent wollen wir zwei Ereignisse näher beleuchten. Einmal wie geht es den Arbeitnehmer*innen in der Pandemie. Täglich werden wir zur Einschränkung unserer sozialen Kontakte aufgefordert. Den Jahresabschluss sollen wir nur im engsten Familienkreis verbringen, aber Schifahren ist wünschenswert. Auch wir im Verein sind dafür, dass wir miteinander sorgsam umgehen. Deshalb haben wir unsere Studienreisen verschoben und hoffen auf gemeinsam Aktivitäten im Frühjahr. Allerdings sind wir auch verwundert, verärgert und erzürnt, dass diese Regierung den Sommer und den Beginn des Herbst nicht zur Vorbereitung auf den neuerlichen Infektionsanstieg, der von allen Expert*innen erwartet wurde, genutzt hat. Ob für den Schulbetrieb, für das Home-Office, für den Betrieb in den Altenheimen gibt es keine praktikablen und sichere Regelungen, sondern nur Ankündigungs- und Ablenkungspolitik der Regierungsspitze.

Wir bewerben eine On-Line Veranstaltung mit Betriebsrät*innen der gpa ein und laden euch recht herzlich zur Teilnahme ein. Wie geht es den Arbeitnehmer*innen in der Wirtschaftskrise und Pandemie.

Vor  151 Jahren haben 20.000 Demonstrant*innen das Recht zur Gründung von Gewerkschaften erkämpft.

14 Arbeiter bildeten die Delegation, die ihre Forderungen dem monarchischten Reichsrat überreichten. Darunter die Forderung nach dem uneingeschränkten Koalitionsrecht, das die Bildung von Gewerkschaften möglich machen würde. Ein paar Monate später war es soweit, aber vorher wurden die Delegationsmitglieder in einem Schauprozess wegen Hochverrats angeklagt und zu mehrjährigen Kerkerstrafen verurteilt. Mehr dazu im

Artikel am Blog

Weitere Artikel am Blog seit dem letzten Mitgliedermail:

  1. Freiheitskämpfer – Gedenkstein am Militärschießplatz Kagran – Bericht von einer Gedenkveranstaltung
  2. Widerstandskämpfer Johann Mithlinger, ein kaufmännischer Angestellter, der in Favoriten gegen das Naziregime kämpfte.
  3. Hermine Weinreb – Mitbegründerin der Kinderfreunde in Wien

Falls ihr am Freitag Unterstützung beim Einstieg in die Veranstaltung benötigt, stehen wir euch gerne zur Verfügung (0664/1278310). Einen schönen und gesunden Dezember

Mit besten Grüßen
Christian, Brigitte, Alfred, Kathrin, Lukas, Sissi, Werner
Vorstandsmitglieder des Vereins “Rote Spuren”

P.S.: Wir freuen uns, wenn ihr die Veranstaltung an eure Freund*innen, Kolleg*innen weiter versendet.