Mitgliedermail 2022

Februar 2022
März 2022
April 2022
Mai 2022
Juli 2022
September 2022
Oktober 2022
November 2022

Februar 2022

Liebes Mitglied!

Mit dem Mitgliedermail Nr. 2 informieren wir mit Nachrichten, Serviceangeboten, Kulturtipps und Informationen aus dem Verein.

Roten Spuren in den Medien

  • Gitti das Grätzlradio aus dem 20.
    Gitti, das Grätzlradio ist ein monatliches, einstündiges Radiomagazin aus dem 20. Bezirk von und mit Menschen, die zwischen Gaußplatz, Augarten, Donaukanal, Donau und Brigittenauer Sporn aufwachsen, leben und arbeiten. Diesmal mit Stationen aus unserem Rundgang 120 Jahre Brigittenau.
    Montag, den 21. Februar 2022 um 21:00 Uhr auf Radio Orange – 94.0

  • In der Zeitschrift vom Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen konnten wir unseren Verein vorstellen (Seite 8). Herzlichen Dank an Gerald Netzl.

  • In der Wiener Zeitung vom 24. August 2021 – Mit dem Verein Rote Spuren die Geschichten der Opfer des NS-Regimes am Zentralfriedhof erkunden. Ein Bericht von Christine Esterbauer

Broschürenservice für unsere Mitglieder

Wenn wir dir eine oder mehrere von den unten angeführten Broschüren als pdf-Datei zugesenden sollen, teile uns dies bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.at mit.

  • In einem Ausstellungskatalog der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek der Arbeiterkammer Wien von 1988 zu den Ursachen & Folgen des März 1938. Die Ausstellung umfasste die Vorgeschichte ab 1918, Österreich im Herrschaftssystem der Nazis, Vergangenheitsbewältigung und alte Zeitungen und Quellen.

  • Februar 1934 in Wien – Schauplätze, Gedenkstätten und Augenzeugenberichte.
    Im Gedenkjahr 1984 hat die SPÖ zu den Ereignissen des 12. Februar 1934 eine Publikation aufgelegt. Herbert Exenberger hat – nach Bezirken gegliedert – eine Fülle von Details über die Kampfhandlungen in Wien zusammengetragen. Ergänzt wird die Dokumentation durch eine Chronik – vom Jännerstreik 1918 zum Februar 1934 von Helge Zoitl.

  • Vorwärts und nicht zurück – Hundert Jahre organisierte Gewerkschaftsbewegung in Österreich. Ein Arbeit & Wirtschaft Spezial von den Ursprüngen gewerkschaftlicher Organisation bis zur Gründungsphase in der Ersten Republik.

  • Die Roten im Bauernland – Gründung & Gründungszeit der oberösterreichischen Sozialdemokratie von Bernd Dobesberger
    Vom Gründungsbeschluss im November 1891 gibt die Broschüre eine Übersicht zu den Widersprüchen, Konflikten, Siegen, Niederlagen bis zum normalen Alltag einer sozialdemokratischen Partei.

  • Bauern gegen Hitler – Ein vergessenes Kapitel des Widerstandes. Eine Broschüre von Andreas Maislinger. Es ist kaum bekannt, dass in Österreich nicht wenige Bauern und Bäuerinnen aktiv gegen den Nationalsozialismus aufgetreten sind.

Kulturempfehlungen zur Arbeiter*innengeschichte

Angebote zur Arbeiter*innengeschichte: (Es gibt noch freie Plätze)

  • Unsere bewährte Kooperation mit der VHS-Brigittenau – 120 Jahre Brigittenau gibt uns die Möglichkeit am Samstag, dem 5. März 2022 von 14:00 bis 16:30 wieder einen Rundgang anzubieten. Treffpunkt ist bei VHS-Briguittenau, Raffaelgasse 11-13. Anmeldungen bitte an die VHS-Brigittenau oder per Mail an rote.spuren@chello.at. Blogartikel

  • Spurensuche am Zentralfriedhof am 13. März 2022 von 14:00 bis 16:00 Uhr. Geschichte neu erleben – wir begeben uns gemeinsam auf die Spurensuche dieser österreichischen Vergangenheit. Die vielen Gesichter der Gruppe 40. Wir starten bei der Gruppe mit einem 10minütigen Rundgang, wo die Teilnehmer*innen selbst die Gedenkstätte abgehen werden. Anschließend besuchen wir einzelne Gedenkstätten auf diesem Areal. Zum Abschluss eine kurze Zusammenfassung mit Blick auf die derzeitigen Ereignisse. Anmeldung per E.Mail: rote.spuren@chello.at.- Blogartikel

Neue Artikel am Blog

  • Das Schweigen brechen – Eine Filmrezension zur Dokumentation „Der schönste Tag“ von Christine Esterbauer
  • Karl Münichreiter (1891-1934) – Karl Münichreiter war einer der bekanntesten Widerstandskämpfer gegen das Regime Dollfuß. Er wurde im Februar 1934 von einem Standgericht zum Tode verurteilt. Ein Artikel von Brigitte Drizhal
  • Politik in den Bergen – Eines unserer Mitglieder, selbst begeisteter Wanderer, stellte uns diesen Artikel zur Verfügung. Angeregt von einem Artikel über den Karnischen Höhenweg. Ein Artikel von Heinz Strobel.

Wir hoffen, dass bei diesen Tipps für dich etwas dabei ist. Besonders freuen würde uns, wenn wir dich bei einer Veranstaltung begrüßen könnten. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüßen!
Lukas – Brigitte – Rainer – Sissi – Christian – Kathrin – Werner
Vorstand des Vereines Rote Spuren

März 2022

Liebes Mitglied!

Mit dem Mitgliedermail Nr. 3 informieren wir über Veranstaltungen, Bloginhalte und spezielle Serviceangebote des Vereins Rote Spuren.

Veranstaltungshinweise

Südliches Afrika

Was haben Arbeiter/innen in Namibia oder prekär Beschäftigte in Zimbabwe mit uns hier in Europa zu tun?“ Wie kommt südafrikanischer Wein in den österreichischen Supermarkt? Welche Herausforderungen und Kämpfe verbinden uns mit Beschäftigten und Gewerkschaftern/innen im südlichen Afrika?
Das Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika (SADOCC) und die Gewerkschaft GPA laden interessierte Arbeitnehmer*innen zur Auftaktkonferenz des gemeinsamen Dialog- und Weiterbildungsprojekts ein.

  • Datum: Montag, den 28. März 2022
  • Uhrzeit: 15:00 bis 19:00 Uhr
  • Ort: Großer Saal der Gewerkschaft GPA, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien
  • Online-Anmeldung zur Veranstaltung mit diesem Link

Drei Schwestern in der Résistance

Die Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing zeigt einen Teil der Wanderausstellung über die Steinmetz-Schwestern und Frauen im Widerstand mit dem Schwerpunkt Frauen in der Résistance in Frankreich und Belgien.

  • Ort: VHS Hietzing, Hofwiesengasse 48, 1130 Wien
  • Uhrzeit: Mo-Fr: 09:00 bis 19:00 Uhr
  • Ausstellungsdauer: 1. März bis 13.April 2022

Roten Spuren in den Medien

Zwischen Alm und Stadl: Die Leystraße

Die Leystraße führt vom Norbahnhof 2,4 Kilometer lang bis hinauf in den hohen Norden des Bezirks. Sie ist benannt nach dem Bezirksvorsteher Konrad Ley – der hatte in den 1860er Jahren selbst die Angewohnheit, Straßen im Bezirk nach seinen Familienmitgliedern zu benennen. Parallel verlaufend zur Pasettistraße ist sie außerhalb der Brigittenau vor allem als Durchzugsstraße, für das Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler oder den S-Bahnhof Traisengasse bekannt. In dieser Gitti-Folge haben wir Keller, Hinterhöfe und Gärten entdeckt und dabei spannende historische Hintergründe rund um die Stadtentwicklung und das Zusammenleben im 20. Bezirk erfahren.

Der Link zur Sendung – die Beiträge zu dieser Sendung

Broschürenservice für unsere Mitglieder

Wenn wir dir eine oder mehrere von den unten angeführten Broschüren als pdf-Datei zugesenden sollen, teile uns dies bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.at mit.

  • Geschichte der Kriegsgefangenen
    Wegen des Mehrfrontenkrieges benötigte die Wehrmacht Ressourcen und Transportmöglichkeiten, besonders in Nordnorwegen: es ging um Nachschub für die Ostfront, um Eisenerz (aus Narvik) und Nickel (aus Finnland) für die Fabriken. Zwangsarbeit und Arbeiten bis zum Tod zwecks Ausbau von Eisenbahnlinen und des Straßennetzes. Die heutige Europastrasse 6 wird in Norwegen auch Blutweg genannt. In Nordnorwegen stationierte die Wehrmacht Einheiten mit großteils “österreichischen” Soldaten.

  • WIEN ist zum Verteidigungsbereich erklärt worden.
    Bruno Czermak legte allen gefährdeten Freunden nahe, das »Großdeutsche Reich« zu verlassen. Er selbst stand bald darauf unter Anklage des Sondergerichts. Der Akt wurde zuständigkeitshalber dem Kriegsgericht übergeben.Sein Rat an alle Freunde war: Überleben, die Zeit arbeitet für uns! Czermak wußte wovon er sprach, denn bereits 1939 war aufgrund einer Denunziation gegen ihn ein Verfahren vor dem Sondergericht in Wien anhängig, das schließlich in ein Kriegsgerichtsverfahren nach seiner Einberufung am 1. April 1940 mündete.

  • Josef Hindels – Die geschichtliche Bedeutung des Linzer Programm
    Das 1926 auf dem Parteitag in Linz beschlossene Linzer Programm der österreichischen Sozialdemokratie, dessen Schöpfer Otto Bauer war, wird als klassisches Dokument des Autromarxismus bezeichnet.
  • Winfried Bruckner – Die Langen Tage
    Dieses Buch hat keine großen Schlachtenberichte gu bieten, es fehlen die Namen von Kaisern, Königen und Herzögen, wie man sie sonst in Fülle in Geschichtsbüchern findet. Hier spielen jene Menschen die Hauptrolle, die sonst nie erwähnt werden, weil das Volk für die Geschichtsschreibung meist nur Hintergrund, nur Staffage ist.
    Kann man die Geschichte in Alltagsberichten schreiben? Wir haben es versucht, weil wir meinten, die fugend würde aus eingelnen Stimmungsbildern eher die jüngste Vergangenheit begreifen, die man kennen und begriffen haben muß, um daraus gu lernen.

  • Arbeit & Wirtschaft Spezial – Dr. Walter Göhring – Vorwärts und nicht zurück
    Im Dezember 1893 beschließen die Gewerkschaften, durch den Zusammenschluss zur Reichsgewerkschaftskommission gemeinsam die demokratischen und sozialen Mitwirkungsrechte der Arbeiter und angestellten zu erkämpfen; trotz mancher Rückschläge bleibt das Motto “Vorwärts und nicht zurück” ein Leitmotiv bis in die Gegenwart.

Neue Artikel am Blog

  • Die wunderbare Käthe Leichter
    In den letzten Tagen habe ich tolle, interessante und aufschlussreiche Artikel, Tweets und Forumeinträge zum Leben und Wirken von Käthe Leichter gelesen. Der Versuch einer Zusammenfassung.

  • 1907 – Streik der Kleidermacherinnen
    Am 18. März 1907 schritten mit „ernstem Selbstbewusstsein“ rund 6.000 Schneiderinnen in Viererreihen die Ringstraße entlang. Aus den Fenstern der Ringstraßenpalais schauten jene Damen zu, für die sie sonst zu Hungerlöhnen in den Werkstätten von frühmorgens bis spätabends „kunstvolle Roben“ herstellten. Bis zu diesem Tag hatte kaum jemand von den „Schneidermädchen“ gesprochen.
  • Von Katzenmusik und Kollektivverträgen
    oegb.at
     hat mit der ÖGB-Historikerin Marliese Mendel über die Geschichte der Kollektivverträge und des Kollektivvertragsgesetzes gesprochen
     und von ungewöhnlichen Widerstandsformen und streikfreudigen Schneidergehilfen erfahren.

  • Der Märzwind vor 174 Jahren
    Am nächsten Morgen, es war der 13. März1848, erfuhren die Studenten, dass der Hof ihre Adresse nicht beachtet hatte. Da zogen sie von der Universität, wo sie sich versammelt hatten, durch die Bäckerstrasse, über den Hohen Markt in die Herrengasse, vor das Gebäude der niederösterreichischen Landstände, die an diesem Tag versammelt waren.

Wir hoffen, dass bei diesen Tipps für dich etwas dabei ist. Mitglieder haben die Möglichkeit nach Rücksprache mit uns, für private Gruppen ab 5 Personen einen unserer Rundgänge gratis zu buchen.

  • Führungen am Zentralfriedhof (auch zu speziellen Themen)
  • Revolution und Widerstand
  • 120 Jahre Brigittenau
  • Geschichte der Frauenbewegung

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen!
Lukas – Brigitte – Rainer – Sissi – Christian – Kathrin – Werner
Vorstand des Vereines Rote Spuren

April 2022

Liebes Mitglied!

Mit dem Mitgliedermail Nr. 3 informieren wir über den nächsten Studientag, Rundgänge, Bloginhalte und spezielle Serviceangebote des Vereins Rote Spuren.

Studientag in St.Pölten

Schwerpunkte:

  1. Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands im Haus der Geschichte
  2. Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Raum St. Pölten – Museum im Hof

Termin: 11. Juni 2022 Treffpunkt –  Wien Hbf 08:15 bis 17:40 Ankunft Wien Hbf
Anmeldung: rote.spuren@chello.at – bei Rückfragen 0664/1278310
Teilnahmegebühr: € 25.- für Mitglieder (Fahrt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel, Eintrittsgebühren, Führungen und Mittagessen includiert) – Nichtmitglieder € 45.- (ein Jahresmitgliedsbeitrag wird dazu gerechnet).

Alle weiteren Information auf der Hompage unter Studientag (Link in der Überschrift).

Stadtspaziergang in der Brigittenau

Eine Kopperation mit der VHS-Brigittenau. Die Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen.

Termin: Samstag, den 21. Mai 2021 – Beginn: 14:00 Uhr (Dauer: ca. 3 Stunden)
Treffpunkt: VHS Brigittenau, Raffaelgasse 11-13 , 1200 Wien
Kosten: werden von der VHS getragen
Anmeldung: Bei der VHS-Brigittenau oder bitte ein Mail an rote.spuren@chello.at (Bitte die E-Mail-Adresse in das eigene Mailprogramm eintragen).

Empfohlene Spaziergänge von anderen Organisationen:

  1. Otto Luif, Mitglied bei uns im Verein, bietet mit der VHS-Brigittenau einen Rundgang zu den verschwundenen Kinos in der Brigittenau an. Die Brigittenau beheimatete in der Vergangenheit nicht nur sieben Kinos, sondern war auch Filmproduktionsstätte. Der Rundgang durch den Bezirk gibt einen Einblick in die vergessene Geschichte der Brigittenauer Kinos.
    Termine:

  2. Elisabeth Luif, ein Vorstandsmitglied bei uns im Verein, veranstalten einen Spaziergang zu – Umkämpftes Wohnen. Sozialer Wohnbau rund um die Schmelz. Ein Spaziergang durch Geschichte und Gegenwart. Die Frage wie wir wohnen (wollen), betrifft jede und jeden Einzelnen von uns und ist damit eine eminent gesellschaftspolitische Frage, in der Geschichte wie in der Gegenwart.    Anmeldung an: kontakt [at] kettner-goessler.at
    Termine:
    • Freitag, den 29. April 2022 um 15 Uhr
    • Samstag, den 21. Mai 2022 um 15 Uhr
    • Donnerstag, den 23. Juni um 17 Uhr

SAVE THE DATE

Es gab schon mehrer Hinweise und immer Verschiebungen, pandemiebedingt, bezüglich unserer Rundgänge, Studientage und Studienreisen. Von 1. bis 3. April hatten wir eine Vorstandstagung, wo wir einen Fahrplan festgelgt haben.

2022

Habsburgerrundgang:

Die Route ist festgelegt, die Inhalte, die wir bei den Stationen präsentieren sind festgelegt, eine fast 50seitige A5-Broschüre ist geschrieben und wird gerade korrekturgelesen. Am 1. Juni machen wir den den Proberundgang für uns die Prämiere. Spätestens im Herbst gibt es die ersten Termine.

Studientage

  1. St. Pölten – siehe oben
  2. Mattersburg (Asutrofaschismus im Burgenland) – Lackenbach (Anhaltelager für Roma und Sinti) – Oberwart (Roma) – Oberschützen: 15. und 16. Oktober 2022

2023

Studienreise nach Bremerhaven von 17. – 21. Mai 2023 (Auswandererhaus, Klimahaus, Matrosenaufstände).

Unsere Homepagestruktur/Blogstruktur

Neu Strukturiert haben wir “Unsere Angebote”hier gibt es eine gute Übersicht über unsere Rundgänge und zukünftige Aktivitäten, die wir anbieten.

In der Rubrik Projekte gibt es eine Vorstellung an den Zielen, an denen wir gerade arbeiten. Auch ein weiterer Spaziergang wird geplant – Arbeiten und Wohnen am Wienerberg. Hier wollen wir interessierte Mitglieder und BewohnerInnen des Wienerberg in die Planung miteinbeziehen.

Was gibt es Neues am Blog?

  • HerStory – starke Frauen in der Geschichte
    Schließlich gilt: Frauen machen Revolution, erringen wissenschaftliche Durchbrüche, entwickeln Erfindungen, gehen auf Abenteuer oder regieren kriminelle Organisationen – aber in den Geschichtsbüchern landen wichtig aussehende Herren mit Wohlstandsbäuchen, Monokeln, Pfeifen, Schnurrbärten und großen Colts.

Broschürenservice für unsere Mitglieder

Wenn wir dir eine oder mehrere von den unten angeführten Broschüren als pdf-Datei zugesenden sollen, teile uns dies bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.at mit.

  • Die Rezeption von Geschworenengerichtsprozessen wegen NS-Verbrechen in ausgewählten österreichischen Zeitungen 1956 – 1975. Bestandsaufnahme, Dokumentation und Analyse von veröffentlichten Geschichtsbildern zu einem vergessenen Kapitel österreichischer Zeitgeschichte. Recherche-Bericht von Sabine Loitfellner.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen. Für Rückfragen stehen wir euch gerne zur Verfügung. Wir wünschen euch erholsame Osterfeiertage und verbleiben
mit freundlichen Grüßen!
Lukas – Brigitte – Rainer – Sissi – Christian – Kathrin – Werner
Vorstand des Vereines Rote Spuren

Mai 2022

Liebe Mitglieder!

Wir laden euch zur

Kunstsammlung des Dokumentationsarchiv des österreichischen WiderstandesWider die Macht

am Samstag, den 11. Juni 2022 um 10:00 Uhrim Haus der Geschichte in St.Pölten ein.

Über 150 Grafiken, Zeichnungen und Ölgemälde besitzt das Dokumentationsarchiv. In der Ausstellung im Haus der Geschichte in St. Pölten werden sie erstmals umfassend präsentiert. Sie erzählen von Widerstand, Krieg und Verfolgung zwischen 1934 und 1945. Es sind Bilder vom Leben und Sterben in Lagern, von Gewalt gegen Regimegegner, Juden und Roma, aber auch Bilder vom Kampf gegen Nationalsozialismus und Faschismus.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen besichtigen wir um 14:00 Uhrdas

Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Raum St. Pölten – Museum im Hof

Zahlreiche Exponate aus der Frühzeit der Arbeitervereine ca. 1890 bis in die Gegenwart; Dokumente der Arbeiterschaft, der Vorfeldorganisationen und der Parteigeschichte der SPÖ; Fahnen, Abzeichen (1. Mai etc.), Personaldokumente, Briefe, Schilder, Plastiken, Plakate, Bekleidung, Ansichtskarten, Bücher.

Teilnehmerbeitrag: Euro 25.- für Mitglieder, Euro 45.- für Nichtmitglieder (hier wird ein Jahresmitgliedsbeitrag dazugerechnet). Includiert ist die An- und Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmittel, alle Eintritte und Führungen und das Mittagessen.
Anmeldung: bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.at . Wir ersuchen bei der Anmeldung um die Bekanntgabe einer Telefonnummer, damit wir die Anreisemodalitäten telefonisch abklären können.

Programm

  • 08:15 Treffpunkt Wien – Hbf.
  • 08:30 Abfahrt von Wien – Hbf. nach St. Pölten Hbf.
  • 09:15 Vom Bhf. St. Pölten mit öffentlichem Verkehrsmittel zum Landhaus Süd – Museum der Geschichte
  • 10:00 Führung zur Ausstellung “Wider die Macht”
  • 12:00 Mittagessen im Selbstbedienungsrestaurant des Museums
  • 13:45 Mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zum Museum im Hof
  • 14:00 Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Raum St. Pölten – Museum im Hof (Führung ist angefragt)
  • 16:16 Rückfahrt zum Bahnhof St. Pölten
  • 17:02 Fahrt mit der ÖBB von St. Pölten nach Wien Hbf.

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf unserem Blog.

Wir freuen uns auf deine Anmeldung – mit freundlichen Grüßen!

Lukas – Brigitte – Rainer – Sissi – Christian – Kathrin – Werner
Vorstand des Vereins Rote Spuren

Juli 2022

Liebe Mitglieder!

Unsere Ausschreibung für die Studienreise

Geschichten der Burgenland Roma und RomnijaEine Volksgruppe zwischen Disziplinierung, Verfolgung, Vernichtung und dem Kampf um Anerkennung.

Studienreise 15.-16. Oktober 2022 / Verein Rote Spuren

Unsere diesjährige Studienreise führt uns ins Burgenland, das 1921 Teil von Österreich wird. In diesem sprachlich und kulturell heterogenen Bundesland leben zu dieser Zeit etwa 8000 Roma und Romnija, die bereits in der Zwischenkriegszeit zunehmenden Diskriminierungs- und Zwangsmaßnahmen ausgesetzt sind.

Am ersten Tag unserer Reise beschäftigen wir uns im „70er Haus der Geschichten“ in Mattersburg mit der verschärften Repression im Austrofaschismus und der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Wir besuchen die Gedenkstätte des nationalsozialistischen „Zigeunerlagers“ in Lackenbach und diskutieren über die erschreckende Dimension der Vernichtung. Nur 600 bis 700 Personen überleben den Porajmos, den Holocaust an den Rom:nija.

Am zweiten Tag beschäftigen wir uns mit der Zeit nach 1945. Die Anschlussdenkmäler in Oberschützen zeigen den Jubel vieler Österreicher:innen für den Nationalsozialismus und das Verschweigen dieser Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. In Oberwart setzen wir uns mit dem schwierigen Kampf von Roma-Aktivist:innen gegen Diskriminierung auseinander. 1993 wird die Anerkennung als Volksgruppe erreicht, 1995 jedoch werden bei einem rassistischen Attentat vier Menschen ermordet.

Die Reise ist offen für alle, die sich gemeinsam mit dieser Geschichte auseinandersetzen möchten! Der Teilnahmebeitrag beträgt 50€ (+20€ Jahresmitgliedschaft im Verein für Nicht-Mitglieder) und inkludiert Transport von/nach Wien, eine Übernachtung inkl. Frühstück, drei gemeinsame Essen und das gesamte Programm.

Wir freuen uns über Anmeldungen an: rote.spuren@chello.at oder sofort als Antwortmail
Nach der Anmeldung senden wir die Kontonummer zur Einzahlung des Teilnehmer*innenbeitrags zu, damit mit der Überweisung die Anmeldung fixiert ist.
Die organisatorischen Einzelheiten für die Anreise und Übernachtung senden wir Anfang Oktober nach Kenntnis der TN-Innen-Anzahl zu.
Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Lukas – Brigitte – Rainer – Sissi – Christian – Kathrin – Werner
Vorstand des Vereines Rote Spuren

Unser Italienschwerpunkt am Blog

SAVE the DATE: Erster Habsburgerrundgang am 22. Oktober 2022 um 14:00 – Anmeldungen ab jetzt. Dazu gibt es im August nochmals ein eigenes Mitgliedermail.

September 2022

Liebe Mitglieder!
Ein aktionsreicher Herbst des Vereins Rote Spuren erwartet uns. Wir senden dir exklusiv als Mitglied die geplanten Aktivitäten und ersuchen dich per E-Mail uns über deine Anmeldung(en) zu informieren. Für Veranstaltungen, die öffentlich zugänglich sind (Rundgänge), werden die Anmeldungen von Mitglieder bevorzugt behandelt.SOKO Habsburg
Ein Spaziergang mit einem anderen Blick auf die Habsburger
Sissi-Filme, die Größe der Donaumonarchie, Kaiser des Römischen Reichs – Big Player bei den historischen Ereignissen in Europa. Das Bild der Habsburger in der Öffentlichkeit wurde geprägt von einer Nostalgieindustrie, die versucht, die Unzulänglichkeiten, die Brutalität gegenüber den „beherrschten“ Menschen zu verdrängen. Wir wählen einen anderen Zugang zum Wirken der Habsburger abseits der dargestellten Klischees.
Haben die Habsburger Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen?
In 5 Stationen gehen wir dieser Frage nach. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen an Hand der Londoner Charta vom 8. August 1945 Daten und Fakten zu sammeln.
Termin: Samstag, den 22. Oktober 2022 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Beim Denkmal der Kaiserin Maria Theresia zwischen Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum
Der Spaziergang ist gratis – Vereinsmitglieder werden vorgereiht. Maximal 15 Teilnehmer*innen. Wenn es mehr Anmeldungen gibt, wird zeitnah ein zweiter Termin ausgeschrieben.
Anmeldung: Bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.atMehr dazu am Blog

Geschichten der Burgenland Roma und Romnija

3 Teilnehmer*innenplätze sind noch frei

Eine Volksgruppe zwischen Disziplinierung, Verfolgung, Vernichtung und dem Kampf um Anerkennung.

Unsere diesjährige Studienreise führt uns ins Burgenland, das 1921 Teil von Österreich wird. In diesem sprachlich und kulturell heterogenen Bundesland leben zu dieser Zeit etwa 8000 Roma und Romnija, die bereits in der Zwischenkriegszeit zunehmenden Diskriminierungs- und Zwangsmaßnahmen ausgesetzt sind.

Studienreise 15.-16. Oktober 2022 / Verein Rote Spuren

Die Reise ist offen für alle, die sich gemeinsam mit dieser Geschichte auseinandersetzen möchten! Der Teilnahmebeitrag beträgt 50€ (+20€ Jahresmitgliedschaft im Verein für Nicht-Mitglieder) und inkludiert Transport von/nach Wien, eine Übernachtung inkl. Frühstück, drei gemeinsame Essen und das gesamte Programm.

Wir freuen uns über Anmeldungen an: rote.spuren@chello.at
Mehr dazu am Blog

Fotoworkshop: Der Krieg und die Folgen 

Ein Seminar der GPA zu Teuerung, wachsenden Ungleichheiten im Focus der politischen Dimensionen des Ukrainekrieges.

Datum: 18.10.2022
Wann: 9:00 – 16:30
Wo: Veranstaltungszentrum der Gewerkschaft GPA
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien 
Veranstalter: GPA

Im Seminar arbeiten wir mit mehreren Teams an diesem Thema. Du setzt dich mit dem Thema und den Hintergründen auseinander, fotografierst, was du dazu fotografisch erkunden willst und gestaltest ein Foto, das du dann gemeinsam mit deinem Team vorstellst, erklärst und präsentierst.
Wir zeigen dir Methoden der inhaltlichen Aufbereitung des Themas, der Motivauswahl und wie du deine Botschaften, die du erblickt und fotografiert hast, dokumentierst. Es gibt Tipps zum Fotografieren und was dabei im öffentlichen Raum beachtet werden muss.

Vortragender: Werner Drizhal, Vorsitzender des Vereins Rote Spuren

Anmeldungen per Email an brigitte.abloescher@gpa.at

Mehr dazu am Blog

Wir freuen uns auf deine Anmeldungen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen!

Vorstand Rote Spuren

Oktober 2022

Liebe Mitglieder des Vereins Rote Spuren!

Am 26. Oktober um 13:00 Uhr machen wir gemeinsam mit der VHS-Brigittenau den Spaziergang

Die Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen.

Die Bevölkerung der Brigittenau im Kampf um Demokratie und ein gutes Leben. 1848 vom Fürst Windisch-Graetz und seinen Truppen noch blutig niedergeschlagen konnte die Arbeiterbewegung nach dem Ersten Weltkrieg mit neu errichteten Gemeindebauten und Gesundheitseinrichtungen neue Hoffnung geben.
Bei diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Suche nach den Lebensumständen, die unsere Vorfahren in der Brigittenau geprägt haben. Wir erforschen gemeinsam die Geschichte unserer Großväter und Großmütter und deren Vorfahren.

  • In welchen Betrieben haben sie gearbeitet?
  • Woher kamen sie?
  • Wohin mussten sie fliehen vor dem Austrofaschismus und den Nazis?
  • Wer wurde verfolgt und in die Todeslager abtransportiert?
  • Wer hat hier in der Brigittenau Widerstand geleistet und die Demokratie verteidigt?
  • Wer opferte sein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus?

Mit den Spaziergängen sammeln wir Erfahrungen von über 120 Jahren Geschichte in der Brigittenau, um unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen. Denn wer die Geschichte der Menschen kennt – kann bei der Gestaltung der Zukunft für die Menschen mitwirken.

Wir treffen uns bei der VHS Brigittenau, Raffaelgasse 11 , 1200 Wien.
Anmeldungen bei der VHS-Brigittenau oder bei uns mit einem Mail an rote.spuren@chello.at.

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Eine Zwischendurchmeldung – Wir haben ein neues Logo

Herzlichen Dank an Rainer, Brigitte und Peter. Vor allem Peter Drizhal gebührt ein besonderer Dank, denn er hat alle Termine, alle Gespräche zur Abklärung des Logos in allen Varianten, Visitenkarten, Briefpapier, Vorlagen für Broschüren geführt.

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Noch ein paar Plätze gibt es beim Habsburgerrundgang (SOKO Habsburg) am 22. Oktober 2022 um 14:00 Uhr. Wir treffen uns beim Denkmal der Kaiserin Maria Theresia zwischen Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum.

Ein Spaziergang mit einem anderen Blick auf die Habsburger
Haben die Habsburger Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen?


Sissi-Filme, die Größe der Donaumonarchie, Kaiser des Römischen Reichs – Big Player bei den historischen Ereignissen in Europa. Das Bild der Habsburger in der Öffentlichkeit wurde geprägt von einer Nostalgieindustrie, die versucht, die Unzulänglichkeiten, die Brutalität gegenüber den „beherrschten“ Menschen zu verdrängen. Wir wählen einen anderen Zugang zum Wirken der Habsburger abseits der dargestellten Klischees.

Anmeldungmit einem Mail anrote.spuren@chello.at.

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Ein GPA- Fotoworkshop : Der Krieg und die Folgen

Datum: 18.10.2022
Wann: 9:00 – 16:30
Wo: Veranstaltungszentrum der Gewerkschaft GPA, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien
Veranstalter: GPA
Anmeldung: Bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.at. Wir klären deine Anmeldung mit der GPA ab.

Es ist eingetreten, was niemand nach 1945 für möglich gehalten hat. In der Ukraine, auf europäischem Boden, herrscht Krieg. Dass dies nicht ohne Auswirkungen auf den Westen bleibt, zeigen uns nicht nur die Preise an den Tankstellen und im Supermarkt. Wo dieser Krieg noch sichtbar wird, das wollen wir thematisieren und mit der Kamera einfangen. Wen macht der Krieg reicher, wen ärmer? Wo gibt es Teuerungen und wie zeigen sich die Auswirkungen des Ukraine-Krieges in Wien?
Wir nutzen die Kraft der Bilder und betrachten durch die Perspektive einer Kamera dieses brisante wie erschütternde Thema „Krieg und seine Folgen“ und den „Frieden“ als Gegenpol.

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Etwas zum Reinhören

Bundespräsidentenwahl 2022 (Podcast – Episode 34)
Vier Mitglieder unseres Vereins diskutieren als AktivistInnen der Gruppe SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik über die Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl.

In der 34. Ausgabe unseres Podcasts „Das Politische Quartett“ diskutieren wir über die Vorzüge und Nachteile der Kandidaten bei der Bundespräsident*innenwahl. Die meisten sind aus unserer Perspektive vollkommen unwählbar, da rechtsextrem. Einer ist vollkommen abgehoben. Und bei den letzten beiden können wir uns nicht einigen. Klar ist aber: In Wirklichkeit hätten wir uns alle eine*n Kandidat*in aus der Arbeiter*innenbewegung gewünscht, weshalb wir alle unser Kreuzerl nicht aus Überzeugung machen können. Nicht wählen gehen ist hingegen keine Option.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und verbleiben mit freundlichen Grüßen!

Christian – Sissi – Lukas – Kathrin – Rainer – Brigitte – Werner
Vereinsvorstand

November 2022

Liebe Mitglieder!

Nach einer tollen Studienreise ins Burgenland und einer erfolgreichen und gutbesuchten Premiere des Habsburgerrundgangs bieten wir einen Termin an.

SOKO HabsburgEin Spaziergang mit einem anderen Blick auf die Habsburger

Termin: Samstag, den 3. Dezember 2022 um 13:00 Uhr
Treffpunkt: Am äußeren Burgtor rechts.
Anmeldung: Bitte per E-Mail an rote.spuren@chello.at

Der Spaziergang ist gratis. Familienmitglieder, Freund:innen und Bekannte sind herzlich Willkommen. Es wäre toll, wenn ihr die Einladung im Bekanntenkreis weitergebt. Sollten sich mehr als 15 Personen anmelden, wird es einen weiteren Termin geben.

Rückblicke auf die Studienreise

Bericht über unsere Studienreise zur Geschichte der Rom:nija in Burgenland – Ein Bericht von Elisabeth Luif

Im Rahmen unserer jährlichen Studienreise beschäftigten wir uns diesmal in einer Gruppe von 15 Personen während eines zweitägigen Ausflugs mit der Geschichte Roma und Romnija im Burgenland: Eine Volksgruppe zwischen Disziplinierung, Verfolgung, Vernichtung und dem Kampf um Anerkennung.

Ein Begegnungsplatz zum Roma-Gedenken in Langenthal 

Der Künstler Peter Kedl gestaltete zum Gedenken an die 69 ermordeten Romnija und Roma und an weitere vier Menschen, die wegen ihres politischen Widerstandes ermordet worden waren oder denen aufgrund von Erkrankungen oder Behinderungen das Lebensrecht abgesprochen worden war und die der NS-Medizin zum Opfer gefallen waren, Stahl-Glaskörper gestaltet. Für jedes Opfer ragt nun im Ortszentrum ein Steher aus Stahl und Glas empor, auf dem der Name steht. Von weiteren hundert Angehörigen der Langentaler Roma-Familien gibt es nach 1945 kein Lebenszeichen mehr, ihr Schicksal ist unbekannt.

Das “Verschlingen” in Ritzing

Die Betonsäule mit den Namen der 21 Opfer (18 Roma und drei Eutha­nasie­opfer) befindet sich neben dem Friedhof in Ritzing. Eine Gedenktafel an der Säule listet die Namen, Geburts- und Sterbedaten der Opfer auf.

Lackenbach – an den Rand gedrängt und ein Lager

Ende des 19. Jhdt. siedeln sich die ersten Roma in Lackenbach an. Es gibt Berichte, dass Roma-Kinder im örtlichen Wald oder Steinbruch zur Welt gebracht wurden. Die Eintragung, dass 1884 eine Geburt im “Lager Lackenbach” erfolgt sei, deutet darauf hin, dass es zu dieser Zeit bereits eine Romasiedlung gab.(1) Wie viele Romasiedlungen hatten sie ihre Hütten und Häuser am Ortsrand – an den Rand gedrängt.
Im November 1940 wurde das Zigeuner-Anhaltelager Lackenbach zur Gefangensetzung und Ausbeutung von Roma durch Zwangsarbeit geschaffen.

So gewaltig ist nichts wie die Angst

Ein Lektürentipp von Ingrid K. für unsere Studienreise – ein Buch von Stefan Horvath. 2016 wird er mit dem Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil ausgezeichnet. Am 5. Februar 1995, einen Tag, nachdem sein Sohn Peter Sárközi und drei andere junge Roma beim Terroranschlag von Oberwart ermordet worden waren, begann Stefan Horvath zu schreiben.

Einfach weg! – Die verschwundenen Romasiedlungen im Burgenland

Bis zu ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten bestanden auf dem Gebiet des Burgenlandes über 120 Roma-Siedlungen, deren historische Wurzeln in zahlreichen Fällen bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen.  Im Rahmen dieses Buchprojektes wurde das Schicksal ihrer BewohnerInnen, insbesondere die Verfolgung und Zerstörung zwischen 1938 und 1945 und die Situation in der Nachkriegszeit, dokumentiert.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme bei der Soko-Habsburg und verbleiben mit freundlichen Grüßen! Christian – Sissi – Lukas – Kathrin – Rainer – Brigitte – Werner

Vereinsvorstand